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Was steckt hinter dem Finanz Marketing Verband

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 215 Aufrufe,  5 views today Beim Thema Finanzen und Versicherungen herrscht vermutlich der härteste Kampf um Kunden, den man sich vorstellen kann. Es ist traditionell betrachtet ein äußerst lukrativer Markt. Denn Banken und Versicherungen müssen keine materiellen Produkte herstellen, wie der Bäcker, der Schreiner oder der Bauarbeiter. In dieses Branche werden vor allem Gelder hin und hergeschoben.

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Beim Thema Finanzen und Versicherungen herrscht vermutlich der härteste Kampf um Kunden, den man sich vorstellen kann. Es ist traditionell betrachtet ein äußerst lukrativer Markt. Denn Banken und Versicherungen müssen keine materiellen Produkte herstellen, wie der Bäcker, der Schreiner oder der Bauarbeiter. In dieses Branche werden vor allem Gelder hin und hergeschoben. Zahlen, Daten und Wahrscheinlichkeiten sind die wichtigsten Faktoren, die über Gewinn oder Verlust entscheiden. Dieser Rohstoff ist weder endlich, noch ist er allzu schwer zu bekommen.

Immer wieder gerät die Finanzbranche in Verruf. Zuletzt vor allem durch die Finanzkrise, als die Gier der Banker fast einen weltweiten Finankollaps ausgelöst hat, an deren Folgen zahlreiche Gesellschaften immer noch schwer laborieren.

Was bedeuten solche Probleme für Vereinigungen wie den FMVÖ – den Finanz-Marketing Verband Österreich? Warum gibt es diese Vereinigung? Wer steckt dahinter und was sind die Ziele des Verbandes?

Der Finanz-Marketing Verband Österreich – Kurzprofil

Im Jahre 1990 wurde der FMVÖ gegründet. Vorangetrieben wurde die Union von den Größen der Bank- und Versicherungs-Wirtschaft. Mit an Board waren die wichtigsten Geldinstitute und Assekuranzen. Darunter zum Beispiel die Erste Bank, die in Österreich die größte ist. Hinzu kamen die Vereinigungen der Bausparkassen und viele weitere österreichische Banken. Zudem noch die wichtigsten Finanzdienstleister.

Als Ziele gibt der Finanz-Marketing Verband Österreich den Dialog zwischen Forschung und Praxis an. Hinzu kommen die Verständnisverbesserung in der Öffentlichkeit und der Aufbau eines Informations- und Dialog-Forums.

Sitz der Gesellschaft ist in Wien. Adresse: Postfach 374, A-1011 Wien

Was steckt hinter dem Verband

Auch, wenn die Mitglieder in solchen Verbänden Konkurrenten sind, schließen sie sich des Öfteren zu Vereinigungen zusammen, um gemeinsame Interessen zu repräsentieren. Hinter dem Stichwort Beratung versteckt sich in der Realität knallharte Lobbyarbeit, mit der Einfluss auf die Politik ausgeübt werden soll.

Zudem soll die Öffentlichkeitsarbeit dazu dienen, um die allgemeine Wahrnehmung der Tätigkeiten von Banken und Versicherern positiv zu beeinflussen. Solche Unternehmen und Geld-Institute haben nämlich tatsächlich eine wichtige gesellschaftliche und wirtschaftliche Aufgabe. Sie sollen die unternehmerische Tätigkeit der Realwirtschaft fördern. Zudem sichern sie bestimmte Risiken ab und schützen so die Kunden vor einer totalen Insolvenz. Ohne sie könnte kaum ein Mensch in Österreich ein Haus bauen und ein kleiner Fehler oder Unfall könnte jede Existenz sofort zerstören.

Problematisch wird solche Arbeit erst, wenn sie zur Desinformation der Bevölkerung beitragen soll. Denn richtig viel Geld lässt sich vor allem damit verdienen, indem man den Kunden Produkte verkauft, die sie gar nicht benötigen. Und zudem, wenn Menschen Kredite erhalten, die eigentlich keinen bekommen dürften. Mit solchen Maßnahmen haben die Manager um die Jahrtausendwende fast einen Kollaps des weltweiten Finanzsystems ausgelöst. Die Gier hatte jegliche Vernunft aufgefressen.

FMVÖ Fazit

Es ist völlig legitim, dass jede Branche in der Welt Interessenvertretungen gründet, um sich gemeinsam für bestimmte Ziele zu engagieren. So gesehen kann man im Marketingverband weder etwas besonders negatives noch positives finden.

Auch der Erfahrungsaustausch mit der Wissenschaft ist wichtig, denn auch die Finanzbranche nutzt Erkenntnisse aus der Wirtschaftslehre, der Mathematik und der IT-Technologie, um ihre Angebote zu verbessern. Vor allem für Kunden seriöser Anbieter sind diese sehr nützlich.

Allerdings sollte man bei solchen Institutionen auch nicht davon ausgehen, dass es dort wirklich um Ziele geht, die dem gesamtgesellschaftlichen Wohl zugutekommen. In erster Linie geht es einzig darum Eigeninteressen zu vertreten, die sich nicht immer mit denen der Gesellschaft decken. So zumindest war die Erkenntnis der großen Finanzkrise.

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