Diese Kosten bringen erneuerbare Energie Anlagen mit sich

Diese Kosten bringen erneuerbare Energie Anlagen mit sich

Natürlich hängen die Kosten hauptsächlich von Größe und Leistung der Anlage ab. Für Privathaushalte werden Anlagen mit einer Leistung zwischen drei und zehn Kilowattpeak. Je Kwp müssen Sie mit ungefähr 1.300 Euro rechnen. Kosten für die Solarmodule, die Installation und Planung sollte generell in diesen Kosten schon enthalten sein. Zusatzkosten entstehen noch für den Anschluss

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Natürlich hängen die Kosten hauptsächlich von Größe und Leistung der Anlage ab. Für Privathaushalte werden Anlagen mit einer Leistung zwischen drei und zehn Kilowattpeak. Je Kwp müssen Sie mit ungefähr 1.300 Euro rechnen. Kosten für die Solarmodule, die Installation und Planung sollte generell in diesen Kosten schon enthalten sein. Zusatzkosten entstehen noch für den Anschluss an das Stromnetz für ungefähr 500 bis 1.000 Euro.

Wenn Sie Energie für den Gebrauch bei Nacht speichern möchten, wird noch ein Photovoltaikspeicher benötigt. Dieser kostet bei einer Kapazität von 5 bis 10 kWh zwischen 5.000 und 10.000 Euro. Die laufenden Kosten für Instandhaltung, Reinigung und Versicherung betragen ungefähr 1 – 1,5 % der Anschaffungskosten pro Jahr.

Was sind erneuerbare Energie Anlagen?

Es gibt verschiedene Optionen, erneuerbare Energie zu gewinnen. Das Ziel dieser Techniken ist es, den Energiebedarf wirtschaftlich nachhaltig aus regenerativen Quellen zu erhalten. Grüner Strom kann aus Photovoltaikanlagen, also Solarzellen auf dem Dach und auf offenen Flächen, Windkraftanlagen auf See und auf Land, Wasserkraftwerken und Biomassekraftwerken gewonnen werden. Um Wind- oder Wasserkraft wirklich nutzen zu können, braucht es die richtigen Voraussetzungen, welche selten gegeben sind. Ein Biomassekraftwerk ist eine Anlage zur Erzeugung von Strom, Wärme oder beidem aus nachwachsenden tierischen und pflanzlichen Stoffen. Ob sich eine solche Anlage lohnt, hängt sehr von den Gebäudeeigenschaften und der benötigten Energiemenge ab. Ein Installateur die Häuser genau untersuchen, bevor er das beurteilen kann.

Die einfachste und gängigste Methode ist die Photovoltaikanlage. Diese produzieren umweltfreundlichen Solarstrom, in dem sie Sonnenlicht in Gleichstrom umwandeln. Das funktioniert aufgrund des photoelektrischen Effekts. Die Solarzellen bestehen meistens aus zwei Siliziumschichten. Eine Schicht ist mit einem Überschuss an positiven und die andere an negativen Ladungsträgern dotiert. Dazwischen entsteht nun bei Sonneneinstrahlung eine Spannung, die über Kontakte abgenommen wird. Generell wird mehr als eine Solarzelle benötigt, weshalb mehrere zu einem Solarmodul zusammengeschlossen werden. Dieses wird in einer Kunststoffschicht eingebettet und von oben mit einem lichtdurchlässigen Spezialglas bedeckt, zum Schutz vor Umwelteinflüssen. Da überschüssiger Strom oft ins öffentliche Netz gespeist wird, ist in dem Fall noch ein Wechselrichter nötig, der Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt.

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Wo werden erneuerbare Energie Anlagen gebraucht?

Die ersten Anwendungen von Photovoltaik fanden in der Raumfahrt statt. Heutzutage werden fast alle Satelliten und Raumstationen mit Solarstrom betrieben. Zudem wird die Technik häufig in der Telekommunikation angewandt, zum Beispiel bei Empfangsstationen für Handys, Satelliten, WLAN-Hotspots und Richtfunkstrecken.

In der Industrie finden erneuerbare Energie Anlagen Verwendung, wenn der Strombedarf nicht sehr hoch und genau definierbar ist. In vielen mobilen Anwendungen wird Photovoltaiktechnik verwendet. Beispielweise bei Uhren, Ladegeräten, Solarspielzeug oder leuchtenden Wegmarkierungen. Außerdem bei stationären, wie Parkautomaten, automatische Verkehrsschilder, Schiebeeinrichtungen für Wasser und Abwasser oder solare Belüftung.

Privathaushalte

Um privat grünen Strom zu produzieren, lohnen sich am ehesten sogenannte Solar Home Systems. Sie liegen bei einer Größe zwischen 15 und 130 Wp. Der Strom reicht, um ein Haus mit Licht zu versorgen und kleine Geräte, wie Radios oder Fernseher zu betreiben. Sogar für einen Gleichstromkühlschrank ist so ein System geeignet.

Für größere Anlagen, wie Schulen oder Krankenhäuser beispielweise, werden größere Anlagen benötigt. Diese heißen Hybride/Minigride und bestehen aus mehr als einer Energiequelle. Hierbei werden oft Photovoltaik mit einer weiteren Quelle aus Wasser, Wind, Biomasse oder Diesel kombiniert.

Energieeffizienz Industrie

Auch für die Energieeffizienz Industrie wird extrem viel Energie benötigt, insbesondere für Kühl- und Wärmeprozesse. Ungefähr 40 % aller Kohlenstoffdioxidemissionen entstehen durch Wärmeproduktion, die Hälfte dieser Wärme fließt als Prozesswärme in die Industrie. Aber auch alle technischen Geräte und selbst der Betrieb von Bürokomplexen brauchen sehr viel Strom. In nahezu allen Zweigen der Industrie ist es daher sinnvoll, erneuerbare Energiequellen zu nutzen. Um die Klimaziele und Energiewende zu erreichen, ist speziell im Industriesektor eine konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien sogar erforderlich.

Selbstverständlich würde das die Klimabilanz eines Unternehmens erheblich senken, aber auch andere Vorteile ergeben sich daraus. Der wahrscheinlich größte positive Effekt wäre, nicht mehr von Rohstoffimporten und steigenden Preisen für fossile Energieträger abhängig zu sein.

KFW – Förderprogramme über erneuerbare Energie ⇧

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?

Einige Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Sie eine Photovoltaikanlage installieren und nutzen zu können. Um abzuklären, ob sich das Gebäude oder die Fläche eignet und, ob Ihr Energiebedarf hoch genug ist, damit es sich lohnt, sollten Sie immer einen Experten hinzuziehen. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Stromnetz gespeist. Dafür gibt es eine Einspeisevergütung. Diese ist aber nicht besonders hoch und sinkt mit der Zeit noch weiter, bis sie sogar eingestellt wird. Eine solche Anlage lohnt sich nur dann, wenn der Großteil der Energie selbst genutzt wird. Der selbst produzierte Strom ist nur etwa halb so teuer wie Strom vom Anbieter. So können Sie die Refinanzierung gut kalkulieren. Folgende Fragen müssen geklärt werden:

  • Ist die Sonneneinstrahlung hoch genug? Gibt es Schornsteine, Bäume, o.Ä., was einen Schatten wirft?
  • Wohin ist das Dach geneigt? Optimal wäre nach Süden. Wenn Energie über den ganzen Tag verteilt gebraucht wird, ist ein nach Osten/Westen flach geneigtes Dach am besten.
  • Liegt der Neigungswinkel des Dachs zwischen 30 und 45 Grad?
  • Ist die Fläche groß genug?

Beachten Sie, dass es Pflicht ist, ein Handwerksunternehmen mit der Installation zu beauftragen, um einen Kredit oder andere Förderungen zu erhalten.

Um wirklich effizient Energie zu sparen, sollte das Gebäude als Ganzes gesehen werden. Die Einsparung ist deutlich höher, wenn der Ausbau des Hauses energieeffizient ist. Das heißt, dass vor allem Wände und Dach gut gedämmt sind. Es gibt noch viele andere wirkungsvolle Maßnahmen, die ein Energieeffizienz-Experte am Gebäude planen kann und die Sie zusätzlich in Betracht ziehen sollten. Außerdem besteht in einigen Bundesländern die Möglichkeit, Photovoltaikanlagen zu mieten.

Kredite

Solarkredite funktionieren wie normale Kredite auch. Im Gegensatz zu klassischen Krediten sind sie aber um einiges günstiger. Das liegt daran, dass die Einspeisevergütung eine sichere Rückzahlung gewährleistet. Häufig ist hier sogar eine 100-prozentige Finanzierung möglich. Bei den meisten Banken sind jedoch zusätzliche Sicherheiten nötig, wie beispielsweise eine Eintragung im Grundbuch bei vorhandener Immobilie. Es gibt die Ethikbank, die nur Kredite vergibt, für ökologisch und sozial sinnvolle Maßnahmen. Hierzu zählen selbstverständlich erneuerbare Energieanlagen.

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KfW-Förderung

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert erneuerbare Energieanlagen gewerblich und privat für Unternehmen, Privatpersonen und Freiberufler, Landwirte, Kommunen, Energiedienstleister, Genossenschaften und gemeinnützige Antragsteller. Voraussetzung hierbei ist, dass ein Teil des produzierten Stroms ins öffentliche Netz gespeist wird. Die Konditionen dieses Förderprodukts sind die folgenden:

  • bis zu 25 Mio. Kreditbetrag
  • bis zu 50 % Tilgungszuschuss
  • 100 % des Betrags werden ausgezahlt
  • Die Mindestlaufzeit beträgt 2 Jahre
  • Zinssatz wird aufgrund wirtschaftlicher Verhältnisse und Qualität der Sicherheiten festgelegt
  • Rückzahlung erfolgt über Zinsen während der tilgungsfreien Zeit und danach in gleich hohen vierteljährlichen Raten

Förderungsprojekte

Diese Förderung kann für folgende Projekte beantragt werden:

  • große Solarkollektoranlagen
  • große Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse
  • Wärme- und Kältenetze aus erneuerbaren Energien
  • Biogasleitungen
  • große Wärmespeicher
  • große Wärmepumpen
  • Anlagen zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung
  •  Batteriespeicher

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – Energieeffizienz ⇧

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